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Unsere Route mit ASANA im Mai 2013

29.05.2013: Wechsel vom Hafen Maslinica nach der Ankerbucht Šešula.

 

Wir wechseln vom Hafen Maslinica nach der Ankerbucht Šešula, wo wir an einer Boje der Konoba Šišmiš festmachen (1,1 sm unter Motor).

 

Mo 27.05.2013: Segeln von Milna, Insel Brač, nach Maslinica, Insel Šolta

 

12. Fahrttag (17 sm, 16 sm davon gesegelt): Es gelingt! Um 10.30 Uhr legen wir ab, bereits zehn Minuten später setzen wir die Segel! 50 Segelboote zählen wir nach einer guten halben Stunde zwischen den Inseln! Mit einem gemütlichen Wind zwischen 2 und 3 bf segeln wir genussvoll bis zur Hafeneinfahrt von Maslinica auf der Insel Šolta.

 

Fr 24.05.2013: Toni im Regattafieber!

 

Herrlicher Sonnenschein begrüsst uns nach dem gestrigen Regentag. Die elf Regattayachten vom Typ Hanse 442 verlassen eine nach der anderen die Marina Palmižana. Wir brauchen uns gar nicht zu beeilen, weil die heutige Tagesstrecke kurz ist.

 

Um 10:30 Uhr sind auch wir bereit, legen ab und laufen aus. Bereits bei der Ausfahrt bläst uns ein böiger Südostwind in der Stärke 3 bis 4 entgegen. Also sofort Segel setzen, Motor abstellen und auf den Kurs abfallen. ASANA beschleunigt freudig. Beim Kap Gališnik begegnen wir den vier hintersten Regattateilnehmern. Sie haben den gleichen Kurs wie wir. Wir segeln im Lee von ihnen, um sie nicht zu stören. Mich erstaunt nun, dass unsere Hanse 342 bei diesem Wind genau gleich schnell segelt wie die mehr als drei Meter längeren Hanse 442! Eine fällt immer mehr auf uns herab. Der Skipper ruft: “ Give me place!“ Ein „please“ wäre angebracht, weil wir gar nicht mehr abfallen können und erst noch Vortritt haben! Ich fahre eine S-Kurve, um abzubremsen, luve an und lenke ASANA weg von den beiden Regatteuren.

 

Um 11:11 Uhr erreichen wir das Kap Rt. Pelegrin. Eine Q-Wende bringt uns auf den neuen Halbwindkurs von 15 Grad. ASANA pflügt nun konstant mit durchschnittlich 7 Knoten Fahrt durch die kleinen Wellen. Der Wind hat auf Stärke 4 – 5 zugelegt. Hinter uns segeln die zwei letzten Hanse 442 des Feldes. Ich komme etwas ins Regattafieber, segle jede Welle und jede Bö optimal aus. Die montierten Barberholer für die Fock leisten beste Dienste und halten das Vorsegel stabil in guter Form. Maximal läuft ASANA nach GPS 8,1 Knoten! Die zwei Ragatteure schaffen es auch beim stärkeren Wind nicht, uns einzuholen. Was für ein Plausch, was für ein herrliches Segeln!

 

Um 12:30 Uhr runden wir bereits das Kap Zaglav und biegen in die Bucht von Milna auf der Insel Brač, der 7. kroatischen Insel unserer Reise ein. Nun pfeift der Wind, kanalisiert durch die Bucht, uns in Stärke 5 – 6 entgegen. Reffen wäre angebracht, aber die Distanz bis zum Hafen ist nicht mehr weit, das Wasser flach und eine Bavaria 44 in der Nähe, welche ebenfalls aufkreuzt. Also trimme ich nach altbekannter Regattamanier das Grossegel flach und fiere den Grossschot-Traveller ins Lee. Dadurch entsteht im Grossegel ein Gegenbauch, was die Krängung mindert und ASANA sich noch bestens steuern lässt. Nach der nächsten Wende haben wir die Bavaria überholt! Als „altgedienter“ Regattasegler bin ich voll mit ASANA und uns zufrieden! Erst direkt vor der Marina Vlašca um 12:45 Uhr bergen wir die Segel und bereiten ASANA für das Anlegemanöver vor.

 

Um 13:15 Uhr ist ASANA festgebunden und aufgeräumt im Platz Nr. 25 am Schwimmsteg der kleinen, netten Marina Vlašca, wo uns ein freundlicher Angestellter begrüsst. Hier treffen wir auf die schönsten WC- und Duschanlagen unserer bisherigen Reise. (Toni)

 

Di 21.05.2013: Spontanes Ausweichen auf die Marina Palmižana (3 sm unter Motor)

 

Um dem starken Schwell ein wenig auszuweichen, setzen wir um halb zwölf, nach dem Auslaufen der meisten Yachten, den Anker tiefer in der Bucht neu. Der Barometer sinkt und sinkt! Über dem Meer baut sich ein eintöniges Grau auf. Toni lädt um 18.30 Uhr Wetterberichte von verschiedenen Anbietern herunter. Einheitlich prophezeien diese für Mittwoch-Morgen Windstärken von 6 – 7 bf und natürlich die entsprechenden Wellen dazu. Weil auch hier in Kroatien, nicht nur in der Schweiz, das Wetter verrückt spielt (2 Tage schön und geeignet zum Ankern, dann wieder Sturm, vor allem Yugo bzw. Scirocco aus Südost), entscheiden wir uns heute Dienstag um 18:50 Uhr spontan, die sehr schöne Ankerbucht Vinogradišće im Süden der Insel Sveti Klement zu verlassen, um die geschützte Marina Palmižana auf der Nordseite anzulaufen. Dies, obwohl die Hafengebühr hier sündhaft teuer ist! Dafür stehen uns Wasser und Elektrisch ab dem Steg und eine gute Internet-Verbindung direkt ab dem Kartentisch zur Verfügung. Bereits um 19.50 Uhr liegen wir nach einer ruhigen Überfahrt von drei Seemeilen sicher vertäut am Steg. (Lina)

  

So 19.05.2013: Segeln von Vela Luka nach Vinogradišće auf der Insel Sveti Klement

 

10. Fahrttag (23 sm, davon 21 gesegelt): aus dem Logbuch

 

08:00 h: Der Wetterbericht meldet ab ca. 11 Uhr Wind in Stärke 4 – 5 aus Südost, ideal für unseren beabsichtigen Kurs

11:00 h: Abschied von Yolanda und Adrian. Wir wünschen uns gegenseitig eine weitere gute und sichere Navigation.

11:10 h: Checks erledigt, ablegen und auslaufen.

11:30 h: Noch in der Bucht bei Böen in Stärke 5: Segel setzen, im Grossegel das 1. Reff.

12:25 h: Kap Pt. Proizd querab. Wind flaut etwas ab Wir reffen aus.

12:45 h: Was für ein Anblick: Die berühmte J-Yacht mit der Segelnummer K3 „Shamrock V“ kreuzt unseren Kurs. Majestätisch zieht sie vorbei. Sie wurde 1930 von der Camper & Nicholson-Werft für den Americas-Cup gebaut. Auftraggeber, Eigner und Skipper war der Tee-Baron Sir Thomas Lipton. Fünf Mal verlor er den Americas-Cup!

13:05 h: Soeben haben wir den 43. Breitengrad Richtung Norden wieder überquert und ändern den Kurs mit einer Q-Wende. Damit haben wir Süddalmatien verlassen und segeln nun in Mitteldalmatien. Die Insel Korčula verschwindet und die Insel Hvar löst sich langsam aus dem Dunst. Unregelmässige Wellen bringen Leben an Bord! Zum Glück verbessert der gute Wind die Stabilität von ASANA. Die Bullentalje sichert den Grossbaum vor dem unbeabsichtigten, gefährlichen Hin-und Herschlagen. Die Barberholer halten die Fock im richtigen Anstellwinkel. So läuft ASANA herrlich mit bis max. 9,3 Kn durch die Wellen!

14:40 h: Der Wind dreht um rund 40 Grad Richtung Osten. Bei 43o 8,7‘ N 16o 26‘ E vollführen wir wieder aus Sicherheitsgründen eine Q-Wende. Nun liegt der Kurs Richtung Insel Sveti Klement an.

15:05 h: Vor der Einfahrt in die Bucht Vinogradišće, mit einigen heimtückischen Riffs, bergen wir die Segel, was bei diesem Wellengang akrobatischen Übungen gleicht! Dann öffnet sich eine wunderschöne Bucht, in welcher bereits drei Yachten ankern.

15:30 h: Wir setzen unseren Anker mit 40 m Kette in der Mitte der Bucht auf einer Tiefe von 7,5 m.

18:00 h: Die Segelyacht „Frangipani“ ankert zu nahe bei uns! Trotz meiner geäusserten Bedenken verlässt die ganze Crew das Schiff mit dem Dinghy Richtung Konoba.

19:00 h: Bedingt durch einen Winddreher besteht Kollisionsgefahr mit der „Frangipani“. Wir holen 5 m Kette herauf, was für den Moment etwas Distanz verleiht.

19:30 h: Die „Frangipani“ schwojt bedrohlich in unserer Nähe. Wir beschliessen umzuparkieren, holen den Anker auf und setzen ihn weiter weg neu. Ein erfrischendes Bad im klaren Wasser heitert die Stimmung an Bord von ASANA wieder auf. Unterdessen ankern 14 Yachten in der Bucht! Die meisten Mannschaften suchen die Konoba auf. Nach dem harten Segeln freuen wir uns auf das Essen aus Linas Kombüse und auf die bequemen Kojen! Die Ankerwache über die Nacht übernimmt unser GPS.

 

Es gefällt uns hier sehr gut vor Anker. Schwimmen vom Schiff aus nach Lust und Laune! Soweit es das Wetter zulässt, bleiben wir einige Tage hier liegen. (Toni)

 

Di 14.05.2013: Rassiges Segeln von der Insel Prežba nach Vela Luka auf Korčula

 

9. Fahrttag (24 sm, davon 19 gesegelt): Auszug aus dem Logbuch

 

08:00 h: Letzte Wetterprognose über Wetterwelt-SMS: sonnig, NW-Wind 3 – 4 in Böen 5, Seegang 0.5 – 0.7 m

08:40 h: Alle Checks (Motor, Getriebe, Ruder, Autopilot, Deck, Rigg, Segel, WC, Bilge, Seeventile, Kabine, Luken, Elektrik, Elektronik und vorbereitete Navigation) sind ok.

08:45 h: Ein grosses Touristen-Ausflugsschiff nähert sich unserem Steg. Wir deuten dem Kapitän an, dass wir den Platz sogleich verlassen, lösen die Belegtaue, legen ab und laufen in die Bucht aus. Dort räumen wir alles auf.

09:25 h: Wir setzen Grossegel und Fock, stellen den Motor ab und laufen bei leichtem Wind aus der Bucht aus.

09:40 h: Nach Wendemanöver bei Position 42o 44,7‘ N 16o 47,2‘ E auf Kurs 325 Grad

10:00 h: Wind zu schwach für den Seegang. Wir starten den Motor zur Unterstützung.

10:40 h: 2000. Seemeile von ASANA auf dem Meer bei Position 42o 48,4‘ N 16o 44,4‘ E

10:45 h: Der Wind frischt schnell auf Stärke 3 auf. Der Motor wird abgestellt und die Segel für den Kurs hoch am Wind dicht genommen.

11:10 h: Der Wind frischt weiter auf Stärke 4 auf. Wir setzen im Grossegel das erste Reff. ASANA läuft hoch am Wind im Seegang 2 stets zwischen 5.5 und 6 Knoten.

11:45 h: Wendemanöver bei Position 42o 53,5‘ N 16o 40,9‘ E. Neuer Kurs 260 Grad. Nach Seglersprache unternehmen wir jetzt einen Holeschlag, um Höhe gegen den Wind zu holen. Der Wind erreicht Stärke 5. Wir ziehen die Lifebelts an und sichern uns. Auch schätzen wir beim Setzen des 2. Reffs, dass wir alles Wichtige vom Cockpit aus bedienen können. Ab und zu schlägt eine Welle an den Rumpf, weil wir auf diesem Kurs die Wellen etwas steiler gegen uns haben, und gelegentlich fliegen feine Wasserspritzer gegen die Sprayhood und unsere Köpfe! Nass davon werden wir aber nicht.

12:10 h: Wendemanöver bei Position 42o 53,1‘ N 16o 37,3‘ E. Neuer Kurs 350 Grad. Jetzt sind wir nach Seglersprache auf dem Streckschlag dem Ziel entgegen. ASANA läuft mit 6.5 – 7 Knoten neutral auf dem Ruder und teilt die Wellen sauber. Herrliches Segeln! Ideale Verhältnisse! Lina meint nur, etwas weniger würde auch reichen! Der GPS-Track zeigt, dass ASANA 45 Grad über Grund gegen Wind und Wellen schafft (siehe oben in der Karte)!

12:30 h: Kap Rt. Velo Dance gerundet (hat vermutlich mit dem Tanz auf den Wellen zu tun!). Wir können langsam in die Bucht von Vela Luka abfallen. ASANA beschleunigt nun auf eine maximale Geschwindigkeit von 8,3 Knoten!

13:05 h: Insel Osjak erreicht. Dahinter öffnet sich die innere Bucht von Vela Luka.

13:15 h: Einfahrt zum Hafen Vela Luka. Motor an. Segel bergen. Anbindetaue und Fender bereitstellen.

13:30 h: Das Anlegemanöver an der Mooring der Hafenmauer gelingt im Prinzip gut. Weil der Hafenmeister aber unzuverlässig ist, gerät unglücklicherweise die Mooringleine in den Propeller. Ich rufe Lina noch zu: “Gang raus!“ Doch es ist schon zu spät, der Motor abgewürgt! Zum Glück ist das Schiff beim Motorenausfall bereits festgemacht. Der Hafenmeister lacht schelmisch und sagt: „Dies kostet € 100.00 mehr für den Taucher!“

14:00 h: Die € 100.00 habe ich uns mit dem eigenen Tauchgang gespart. Die Mooringleine war etwa sieben Mal um den Propeller gewickelt!

 

Bis am Abend liegen 13 Charteryachten neben ASANA. Ein emsiges Kommen und Gehen herrscht hier. (Toni)

 

Do 09.05.2013: ASANA kreuzt von Zaklopatica nach der Insel Prežba

 

8. Fahrttag (13 sm, alles gesegelt): Eigentlich planen wir für heute einen gemütlichen Hafentag. Doch der schöne NW-Wind in Stärke 3 – 4 lockt mich zu sehr, so dass ich um 11:00 Uhr Lina vorschlage, heute weiter zu segeln! Eine Stunde später sind wir und ASANA bereit. Wir legen ab, setzen bereits in der Bucht die Segel, das Grossegel mit einem Reff, und steuern durch die enge Ausfahrt dem Meer zu. Es zeigt sich schnell, dass es ein guter Entscheid war, heute zu segeln und bereits alles in der geschützten Bucht eingerichtet zu haben. Unterdessen bläst der Wind mit einer guten Stärke 4. Wir „bolzen“ nicht ganz hoch am Wind, sondern lassen ASANA eher Geschwindigkeit gegen Wind und Wellen machen. So segelt sie herrlich mit 5.5 bis 6 Knoten und schneidet die Halbmeterwellen, als wären sie nichts! Auf dem Zürichsee sind bei solchen Verhältnissen jeweils nur noch wenige Segler unterwegs!

 

Gegen die Mitte des Lastovski-Kanals, nach rund 3,5 sm, entscheiden wir uns, die Bucht Jurjeva Luka auf der Insel Prežba, welche auch zum Lastovo-Archipel gehört, anzulaufen. Das Wendemanöver mit der Selbstwendefock ist ja kein Problem. Der Kurs geht genau auf. Wir runden das kleine Eiland mit dem Leuchtfeuer Plic Pod Mrčaru, laufen dann südwärts der kleinen Insel Mrčara entlang, kurven an den Eiländern Vlašnik und Bratin vorbei, mit Sicht an fast endlose Klippen, Pinien- und Aleppokiefern-Wälder, lassen die kleine Ortschaft Ubli steuerbords liegen, segeln wieder nordwärts, bis sich die Bucht Jurjeva Luka backbords auftut. Selbst durch die enge Einfahrt kreuzen wir unter Segel. Erst in der Nähe der kleinen südlichen Anlegestelle bergen wir die Segel. Eine 32-Fuss-Charteryacht mit einem jungen englischen Paar liegt bereits dort. Sie helfen uns beim Anlegemanöver. Unsere 5. Insel ist erreicht! Stille breitet sich hier aus. Nur das Gezwitscher von Vögeln ist hörbar. Wir geniessen das Schwimmen im 22 Grad warmen Wasser, umringt von Hunderten kleiner Fische! (Toni)

 

Di 07.05.2013: Kurze Tagesroute von Skrivena nach Zaklopatica auf der Insel Lastovo

 

7. Fahrttag (10 sm, davon 2 sm gesegelt), frei nach dem Logbuch:

 

09:00 Uhr: Wetter: bedeckt, windstill, 20 Grad, 78 % Luftfeuchtigkeit, 1015,0 hp

09:15 Uhr Wir verabschieden uns vom freundlichen Personal der Konoba Porto Rosso. Ich erstehe mir als Erinnerung noch ein T-Shirt der Konoba.

10:00 Uhr: Mooring- und Heckleinen los! Wir laufen aus der Bucht von Skrivena aus.

10:15 Uhr: Der Leuchtturm auf dem Kap Rt. Skriževa ist gerundet. Eine leichte Dünung ist spürbar! Wind aus Süd in Stärke 1. Wir setzen das Grossegel als Stützsegel.

10:40 Uhr: Nach dem Kap Vranine biegen wir in die Durchfahrt zwischen der Hauptinsel und den Eiländern ein. Petrovac, Kručica, Ĉešvinica, Štomorina und Lukovci ziehen steuerbords vorbei.

11:10 Uhr: Kap Novi hum gerundet. Seezeichen für besondere Gefahr Plič Drašan lassen wir backbords.

11:25 Uhr: Wind in Stärke 1 von Norden. Wir setzen auch die Fock, stellen den Motor ab und segeln ganz gemütlich mit 3 Knoten Richtung Westen.

12:15 Uhr: Vor der schmalen Einfahrt zur Bucht von Zaklopatica bergen wir die Segel.

13:00 Uhr: Wir binden ASANA Bug voraus an einer Mooring der Hafenmauer neben Fischern fest.

18:00 Uhr: Unterdessen haben sich die schweren Wolken verzogen und die Sonne scheint wieder. Gegenüber, auf der anderen Seite der Bucht, sind die Moorings der drei Konobas, an welchen jetzt acht Charteryachten hängen. Die Bucht ist klein und sehr ruhig. Zwei Yachten ankern in der Mitte. Von uns aus bietet sie eine schöne Rundsicht. Hier haben wir weder Elektrisch noch Wasser am Steg. Wir müssen uns also selber versorgen und mit Gas kochen. Ich freue mich schon jetzt auf die Überraschung aus der Kombüse von Lina. (Toni)

 

Do 02.05.2013: Gemütliches Inselhüpfen  von Korčula nach Lastovo

 

6. Fahrttag (23 sm, davon 10 sm gesegelt), frei nach dem Logbuch:

06:30 h: Der Wecker läutet unbarmherzig, aufstehen, rasieren, duschen, Morgenessen.

08:00 h: Wetter: leicht bewölkt, 23 o, kein Wind, letzte Wetterabfrage vor der Abfahrt: bewölkt bis bedeckt, W – NW-Wind 2 – 3 in Böen 4, Meer ruhig, max. 0,5 m Seegang.

08:30 h: Abmeldung beim Hafenmeister und bezahlen der Liegegebühren (5 statt 6 Tage!).

09:30 h: ablegen und auslaufen. Adio schönes Lumbarda – Adio liebe Branka und Familie.

10:00 h: Wir runden das östlichste Kap von Korčula, Rt. Ražnjič, mit dem Leuchtturm.

11:00 h: Der Himmel ist ganz bedeckt. Backbord voraus ist die Gruppe der Eiländer von Vrhovnjaci mit dem Leuchtturm Glavat sichtbar.

11:40 h: Innert Minuten dreht der Wind von E Stärke 1 nach W Stärke 3. Wir setzen Gross und Fock. Position 42o 48,8‘ N 17o 05 E. Wir nähern uns dem Atoll von Lastovo, seit einigen Jahren Nationalpark.

12:50 h: W-Wind flaut auf Stärke 1 ab. Einige Regentropfen fallen vom Himmel. Wir rollen die Fock ein und starten den Motor. Die Insel Mljet verschwindet langsam im Dunst. Die Eiländer Saplun, Cešvinica, Kručica und Petrovac ziehen an steuerbord vorbei.

13:25 h: Der Wind dreht innert Kürze wieder auf E in Stärke 2 – 4. Wir rollen die Fock aus und stellen den Motor ab. ASANA läuft bei achterlichem Wind zwischen 6 und 7 Knoten!

14:00 h: Wir runden den Felsen Rt. Skrižera mit dem dominierenden Leuchtturm, bergen Gross und Fock und biegen in die Bucht Skrivena Luka auf der Insel Lastovo ein. Nach der engen Einfahrt öffnet sich die schöne, weite und sehr gut geschützte Bucht. Skrivena Luka heisst übersetzt auch versteckter Hafen!

14:15 h: Das Anlegemanöver bei mässigen Böen von der Seite gelingt uns mit Hilfe des Kochs der Konoba Porto Rosso gut.

14:30 h: ASANA ist festgemacht am Schwimmsteg der Konoba Porto Rosso. (Toni)