UA-111102032-3

Beeindruckende Provence

Di 05.07.2011: Ausflug nach Marseille

 

Heute vor zwei Monaten haben wir Marseille verlassen! Nun sind wir wieder da! Wir erleben ein interessantes Sightseeing in vier Etappen mit einem zweistöckigen Bus.

 

 

Mo 20.06.2011: Badetag in Cavalaire-sur-Mer

 

Ein wunderschöner Sommertag. Klarer, vom Mistral aufgeräumter Himmel. Windstill und flaches Meerwasser! Wie meistens am Montag, denken wir an Heidi, deren Yoga-Stunde heute stattfindet. Wir denken an all die Kolleginnen und Kollegen, welche heute zur Arbeit bzw. ins Büro gehen. So weit weg sind für uns diese Zeiten unterdessen! Wir können uns gar nicht mehr vorstellen, den ganzen Tag vor einem Bildschirm zu verbringen! Natürlich denke ich auch an die lieben Sängerinnen und Sänger vom Franziskuschor, welche heute Abend proben. (Toni)

  

 

Mo 13.06.2011: Pfingstmontag, Antoniustag und Sonnenaufgang  in Port-Fréjus

 

Der Wecker klingelt! Es ist 05.30 Uhr! Schlaftrunken verlassen wir unsere heimelige Koje und suchen den Strand auf. Heute Morgen wollen wir den Sonnenaufgang am Meer miterleben. Die Sonne zeigt sich, erst fast ein bisschen scheu, dann aber plötzlich mit aller Macht, durch die Wolkengebilde. Ein Fischer lauert bereits auf einen Fang, eine Reinigungsequipe des Städtchens spritzt eine ganze Promenade ab, und nun fährt ein riesiger Traktor mit einem angehängten „Rollba“-Gerät auf, welches den ganzen Strand putzt. Nach einem Zusatzschläfchen holt Toni das auf Bestellung gebackene "Pain de céréales" ab. Nur zwei (!) Stück hat der Bäcker heute gebacken, eines für uns, eines für andere Liebhaber dieses feinen Brotes!

 

Man muss die Feste feiern, wie sie fallen! Toni und auch Schwägerin Antoinette haben heute Namenstag. Darauf stossen wir jetzt gerade mit einem Kyr-Royal an und freuen uns dabei über die schönen Stunden, die wir hier in Fréjus erleben dürfen! (Lina)

 

 

So 12.06.2011 Pfingsten in Port-Fréjus

 

Nun leben wir seit zwei Monaten auf ASANA. Zeit, um eine kleine Replik zu halten. Unsere ASANA, eine Hanse 342, hat sich in Bezug auf das Konzept und die Ausrüstung für das Leben an Bord und das Segeln zur See zu zweit über längere Zeit sehr gut bewährt. Mit anderen Worten: wir fühlen uns zu Hause auf ASANA und vermissen bis heute gar nichts! Sie segelt zudem schnell und wir fühlen uns darauf absolut sicher. Uns erstaunt auch, wie gut der Ruf der Hanse-Yachten hier am Mittelmeer ist. Unsere ASANA wird oft bestaunt! (Toni) 

 

 

Mi – Sa / 08. - 11.06.2011: Hafen- und Badetage in Port-Fréjus bei Mistral

 

Wir geniessen friedliche Hafentage mit lange ausschlafen, Yoga am herrlichen Sandstrand, Schwimmen im Meer, Spaziergänge, fein essen und trinken aus der eigenen Kombüse. Dazwischen schüttelt uns wieder einmal der Mistral während 24 Stunden in der Stärke 5 – 7 durcheinander! Am Vormittag darauf hatte das Meer nur noch 16 Grad! Beim kalten Bad brockte ich mir etwas Rückenschmerzen ein! (Toni)

 

 

Di 07.06.2011: Ausflug nach Grasse

 

Bei bedecktem Himmel schenken wir uns das morgendliche Schwimmen! Aber wie geplant machen wir uns, mit Picknick ausgerüstet, zu Fuss auf zum Gare SNCF St. Raphael. Am Automaten rüsten wir uns mit einem Ticket nach Grasse aus. Es liegt auf 333 m, und wir hören erstmals wieder die Amseln singen! Die verschiedenen Blumenkulturen, Rosen, Veilchen, Jasmin sowie natürlich die Lavendelfelder in der Umgebung bilden die Ausgangssituation für die bedeutendste Parfümindustrie in ganz Europa! „Fragonard“, „Molinard“ und „Galimard“, Parfümfans dürften diese Namen bekannt sein! Wir lassen uns im Museum und mit einer Führung durch den Betrieb der Firma Fragonard in verschiedene Geheimnisse der Parfümherstellung einweihen. Es ist eine ganz eigene Welt und eine Wissenschaft für sich. Für einen Liter hochkonzentrierte Parfümessenz wird beispielsweise eine Tonne (!) Orangenblüten benötigt!!! Eine der vermutlich wichtigsten Personen des Hauses ist „le nez“, die Nase! Sie riecht, sie kreiert, sie komponiert die Düfte! Bis einer eine „Nase“ ist, hat er 10 Jahre Ausbildung hinter sich! Man hat uns heute gesagt, dass es weltweit nur 50 „Nasen“ gibt! Wie toll, wenn „un nez“ wieder mal mit einer Komposition ins Schwarze trifft!

 

Die Altstadt von Grasse wirkt auf uns richtig verschachtelt und teilweise sehr pittoresk! Die allerschmälsten Gässchen heissen „rue“ und lassen Autos durchfahren! Imposant ist die Kathedrale „Notre-Dame-du-Puy“, eine dreischiffige Kirche aus dem 12./13. Jh. im provenzalisch romanischen Stil! Im Inneren eher dunkel, mit mächtig empor ragenden Säulen und drei grossen Gemälden aus dem Jahre 1601 von Rubens, welche laut Baedeker eigentlich für Rom bestimmt waren!

 

Auf der Rückfahrt lassen wir die vielen farbigen Eindrücke nochmals Revue passieren. Wir bestaunen die vorwiegend aus Porphyr aufgebauten, charakteristischen roten Felsen gleich hinter der Küste zwischen Cannes und St. Raphael im Abendlicht. Zufrieden und glücklich „landen“ wir auf unserer ASANA, freuen uns über ein einfaches Nachtessen und richten uns für einen gemütlichen Abend ein! (Lina)

 

 

Sa 04.06.2011: Ausflug nach Fréjus

 

Wir geniessen das Morgen- und das Abendbad vom nahen herrlichen Sandstrand aus. Am Nachmittag fahren wir mit dem Elektrobus nach der schönen Altstadt von Féjus. Wir schlendern durch die engen Gassen. Besichtigen zwei Kirchen, den Friedhof und das römische Amphitheater. Innert rund 1 ½ Stunden beobachten wir bei einem Bier in einem Gartenrestaurant 5 Trauungen in der nahen Mairie! Erinnerungen an den Staudammbruch vom 02.12.1959 mit den Hunderten von Toten kommen hoch! (Toni)

 

 

Fr 03.06.2011: Mückenplage in Port-Fréjus

 

In der Nacht auf heute erleben wir eine echte Mückenplage! Gleich nach dem Entern der Kojen, wird Lina dreimal nacheinander von Mücken gestochen. Etwa um zwei Uhr dreissig weckt mich Mückengesurr aus dem friedlichen Schlaf! Prompt schnappe ich mir den Übertäter und lege mich wieder hin. Beinahe schlafend, da kommt das nächste Insekt im Fliegerangriff auf mich los! Mit Taschenlampe und Taschentuch bewaffnet gehe ich als alter männlicher Jäger und Sammler auf die Pirsch und finde nach einigen Minuten das schlafraubende Untier. Bis es ins Jenseits befördert ist, benötigt einige Angriffe meinerseits. Uff, das hätten wir, denke ich, lege mich wieder hin und meine, jetzt schlafen zu können. Die nächste Mücke verhindert dies erfolgreich mit Kunstflug um meine Ohren! Wieder Taschenlampe und Taschentuch zur Hand! Wo hält sich das „liebe“ Tierchen auf? Nach längerer Suche, an welcher sich unterdessen auch Lina beteiligt, schnappe ich mir den Nachruhestörer mit einem gekonnten Backhandschlag! Eine Stunde ist unterdessen vergangen! Nächster Schlafversuch! Doch wer glaubt, in einer solchen Nacht ruhig schlafen zu können, hat sich arg geirrt! Das „Spiel“ mit den “Mistviechern“ wiederholt sich bis morgens nach fünf Uhr! Gezählt habe ich die Todesopfer nicht genau. Es sind sicher deren zehn! Ich hoffe nur, dass ich zur Strafe in meinem nächsten Leben nicht als Mücke zur Welt kommen muss! Mit dem Tagesanbruch haben wir das Mückenproblem endlich im Griff. Früher mussten wir um diese Zeit aufstehen! Jetzt schlafen wir friedlich bis nach 10 Uhr. Heute Abend schliessen wir die Luken, welche keine Insektengitter haben, sicher viel früher! (Toni)

 

  

So - Mi / 29.05. - 01.06.2011: Hafen-, Bade-, Ruhe- und Waschtage in Cavalaire-sur-Mer

 

Am Montag besucht Lina den Zahnarzt, welcher ein schönes Provisorium für die ausgebrochene Füllung erstellt. Als ehemaliger Regattasegler gibt er ihr noch wertvolle Tipps über gute Ankerplätze in der Region.

 

Am Dienstagabend machen neue Bootsplatznachbarn, Alex und Sabine aus Lausanne, neben uns fest. Beim angeregten Gespräch von Bordkante zu Bordkante offerieren sie uns spontan ein „Cüpli“. Von Dienstag auf Mittwoch erleben wir eine sehr unruhige Nacht. Der Mistral pfeift mit 6 – 7 Windstärken durch den Hafen und lässt ASANA krängen, schaukeln und in den Belegtrossen ächzen und stöhnen! Sogar die französische Gastflagge hat darunter gelitten! Gegen den Morgen beruhigt sich der Wind etwas, und wir schlafen lange aus.

 

Weil wegen eines angesagten Regattafeldes ab Donnerstagmittag hier alle frei verfügbaren Hafenplätze benötigt werden, müssen wir diesen schönen Ferienort verlassen. 25 Jahre Regattasegeln verfolgen mich also immer noch! Somit Vorräte einkaufen und Wassertank auffüllen! Am Abend begrüssen wir Silvia und Ernst auf ASANA zu einem Abschiedsapéro. Wir besprechen zusammen verschiedene mögliche Ziele für morgen mit dem zu erwartenden starken Ostwind. Wohin es ANTIGUA und ASANA wehen wird, weiss nur der Wind! (Toni)

 

 

Sa 28.05.2011: Ausflug nach St. Tropez

 

Der Ort der Reichen und der Schönen! Zusammen mit Ernst und Silvia lassen wir uns per Bus an diesen Ort führen, wo wir immer wieder den Spuren von Brigitte Bardot begegnen. Die rund einstündige Busfahrt kostet zwei Euro pro Person, die Parkplatzsuche entfällt und ebenso die Parkgebühr, und wir kommen „zmitts“ am Hafen von St. Tropez an. Da ist heute was los! Verschiedene Regatten, Ruderwettkämpfe usw. finden statt. Unser Interesse gilt vor allem den klassischen Lateiner-Segelbooten, welche wir praktisch nur noch vom Nil her kennen! Schön und romantisch sehen sie aus, wie sie da im leichten Wind auf dem tiefblauen Wasser um die besten Plätze ringen! Weil während diesem Wochenende die „Voiles Latines Saint-Tropez“ stattfinden, zeigt sich St. Tropez von einer eher seltenen und unbekannten Seite! Die riesigen Luxusjachten direkt vor der Promenade „fehlen“; anscheinend sind sie verpflanzt worden, um Platz für die Regattaboote zu schaffen.

Die auf allen St. Tropez-Gemälden dargestellte, im italienischen Barock erbaute Kirche aus dem 18. Jh. mit dem typischen farbigen Turm können wir nur kurz besuchen. Schon drängt sich davor eine grosse Hochzeitsgesellschaft zusammen.

Trotz hochsommerlicher Temperatur steigen wir auf die sechseckige Zitadelle und geniessen von hier aus den wunderbaren Blick auf den Golf von St. Tropez und das „Massif des Maures“. Zum Abschluss dieses interessanten Tages leisten wir uns in einem Hafenrestaurant eine feine Holzofenpizza! (Lina)

 

 

Fr 27.05.2011: Zahnarztsuche in Cavalaire-sur-Mer

 

Heute Vormittag machen wir uns auf die Suche nach einem Zahnarzt! Beim Gesundheits- und Ärztezentrum, welches uns von der Capitainerie empfohlen wurde, ist innert nützlicher Frist kein Termin frei. Die freundliche Dame rüstet uns aber mit einer Liste mit vier Andressen von anderen Zahnärzten aus. Und tatsächlich, beim dritten Anlauf haben wir Erfolg, und ich bekomme auf den nächsten Montagnachmittag einen Termin in einer sehr ansprechend aussehenden Praxis. Bin sehr froh, die Lücke ist schon recht störend (nicht nur wegen der Fotos!!!) Anschliessend ist einkaufen angesagt: pralle Tomaten, knackige Gurken, dunkel glänzende Aubergines, alles im Lande gewachsen! Gegen Abend nimmt der angekündigte Mistral immer mehr zu, abenso das Heulen in den Wanten. Toni legt eine zusätzliche Spring an(seitliche Vertäuung). ASANAs Bug verhält sich daraufhin nicht mehr ganz so störrisch! So nach 01.00 Uhr werden die Böen seltener, und schlussendlich erleben wir wiederum eine ruhige Nacht! (Lina)

 

 

Mo-Di / 09.-10.05.2001: Malerische Ortschaft Sanary-sur-Mer

 

Seit gestern geniessen wir diese hübsche, malerische Ortschaft, in welcher einige deutsche Schriftsteller, darunter Thomas Mann, während der Nazizeit ein willkommenes Asyl fanden. Sanary lädt zum Flanieren, gut essen und Shoppen ein. Doch die Preise haben echtes Touristenniveau! Auch die Hafengebühr mit 34 Euro im Tag ist nicht gerade bescheiden! Wir fühlen uns trotzdem hier sehr wohl und geniessen den täglichen, farbenfrohen Gemüse- und Früchtemarkt sowie das Angebot an frischgefangenen Fischen. Während Lina sich in der Laverie beschäftigt, aktualisiere ich im Internetkaffee unsere Homepage. Sofern die Winde günstig wehen, werden wir morgen Mittwoch Richtung Insel Porquerolles segeln. (Toni)

 

 

Fr-Sa / 06.-07.05.2011: Zwei Tage Schwell in Cassis

 

Einerseits geniessen wir die fantastische Rundsicht in der Calanque, andererseits geigt ASANA ganz enorm durch den Schwell, welcher an den Felswänden reflektiert wird. Das Bewegen an Bord wird zum reinen Seiltanzakt! Aber wir gewöhnen uns daran, und Lina hat endlich das lang ersehnte Schaukeln für das Einschlafen! Am Samstag bereiten wir uns einen Internet-freien gemütlichen Tag an Bord. Heute ist der Schwell und damit das Schaukeln an der Boje am stärksten, aber wir fühlen uns wohl! In solcher Intensität habe ich dies in meinem bisherigen Seglerleben noch nie erfahren! Ausser einer gelegentlich eingenommenen, hochdosierten Vitamin C-Tablette sind wir beide bisher ohne Chemie ausgekommen!

 

Freundlicherweise holt uns der Hafenmeister mit seinem Motorboot vom Bojenplatz ab und bringt uns an Land. Unser Spaziergang ins Zentrum von Cassis führt uns durch die eindrückliche Calanque mit Aussicht auf das dunkelblaue, mit Schaumkronen bewegte Meer. Wir besichtigen das romantische Städtchen Cassis, beobachten ein Opti-Training, gehen einkaufen und ich geniesse das erste Glacé. Beim Rückweg spazieren in rund ¾ Stunden der ganzen Calanque Port Miou entlang, telefonieren dem Hafenmeister, welcher uns prompt wieder an Bord von ASANA fährt. (Toni)

 

 

Mi 04.05.2011: Ausflug nach Marseille

 

Nach einer wirklich ruhigen Nacht im Port Corbières fahren wir bei prächtigem Sonnenschein per Bus und Métro in die Altstadt dieser quirligen Riesenstadt! Der Mistral frischt wieder auf 5 – 6 Bft. auf, und auf dem Hügel mit dem Wahrzeichen von Marseille, der aus dem 17. Jahrhundert stammenden Basilika „Notre Dame de la Garde“, werden wir von einzelnen Böen fast weggefegt. Die Kirche im neubyzantinischen Stil besteht aussen aus hellem und dunklem Naturstein, innen ist sie mit hellem und dunklem Marmor ausgekleidet und weist viele wunderschöne, teils vergoldete Mosaike auf.

 

Am „Alten Hafen“ vorbei geht’s weiter zu Fuss zur mächtigen Kathedrale „de la Major“, erbaut in einem romanisch-byzantinischen Mischstil aus weissem und grünen Kalkstein. Wir staunen über die Grösse dieser Kirche, anscheinend ist sie länger als der Kölner Dom!

 

Das Reisen mit dem Bus ist für uns eine interessante Erfahrung! Ohne Probleme finden wir eine Busstation, sogar ganz in der Nähe des Hafens. Ein gültiger Fahrplan allerdings ist nicht auffindbar. Ein algerisches Ehepaar in geduldiger Warteposition klärt uns auf, dass eigentlich alle 20 Minuten ein Bus fahren sollte. Jä nu, irgendeinisch trifft dieser tatsächlich ein! Szene abends um halb sechs: 17.34 Uhr Abfahrt ab Station Joliette gemäss angeschlagenem Fahrplan, zwei Busse der Linie 35, eben jener Linie, die wir brauchen, fahren heran und vorbei, ohne Gäste aufzunehmen! Aber eine halbe Stunde später öffnet eine weitere Nummer 35 ihre Türen uns lässt uns Platz nehmen. Wie heisst es doch so schön: „der Weg ist das Ziel“?

 

Sofern der Windgott morgen friedlicher gestimmt ist, beabsichtigen wir, weiter östlich nach Cassis zu segeln! Mal sehen, ob wir dann wieder W-LAN haben und etwas berichten können! (Lina)

 

 

Fr 29.04.2011: Ausflug nach Aix-en-Provence

 

Um 10.00 Uhr starten wir zusammen mit Jack und Ann mit unserem Auto Richtung Aix-en-Provence, der Stadt des impressionistischen Malers Paul Cézanne. Wir bestaunen u.a. die drei Brunnen auf der Cours Mirabeau, einer im Jahre 1651 angelegten Promenade, schattiert von riesigen Platanen. Die Erlöserkirche, die“ Kathédrale St-Sauveur“, imponiert mit ihren verschiedenen Baustilen zwischen dem 4. und dem 15. Jahrhundert und mit ihrer Ambiance aufgrund der unterschiedlichen Lichteinfälle durch die farbigen Glasfenster! Der Kontrast zwischen dem wirklich Alten und dem ganz Neuen, z.B. dem Altar und dem Ambo in mattglänzender Goldfarbe, ist für uns frappierend und ungewohnt!

 

Musette, hier höre ich diese Musik live zum ersten Mal! Am liebsten würde ich auf dem Platz tanzen, den Mut dazu finde ich aber nicht!

 

 

Ausflug nach les Beaux-de-Provence

 

Die Ruinenstadt auf dem Plateau eines grossen, hohen Felsens beeindruckt uns wiederum, auch wenn wir diese Stätte vor rund 12 Jahren schon besucht haben! Im Museum „Les Santons de Provence“ bewundern wir die von Hand aus Ton sehr fein modellierten Figuren, entweder voll aus dem Leben gegriffen oder dann beispielsweise Darstellungen von Krippen, Berufen, usw.!

 

Mittlerweile ist es Abend geworden! Kultur und Heilige hin oder her, unsere Mägen knurren! Wir fühlen uns recht müde und lassen es uns daher wohl sein bei einer Pizza aus dem „feu de bois“ in der lange anvisierten Pizzaria! (Lina)

 

Über die Seitennavigation findest Du weitere Berichte, Bilder und Videos.